Die Hölle auf Erden
und
im Herzen der Erde!
Die Hölle auf Erden, wie wir sie kennen, ist der Zustand des irdischen Lebens, den wir aufgrund unserer Schlechtigkeit erleben, als Folge des Missbrauchs der von Gott erhaltenen völligen Freiheit des Denkens und Handelns.
Ein positiver Aspekt dieses irdischen Lebenszustandes ist für manche Menschen, dass er mit dem Tod unseres Körpers enden wird.
Die Hölle im Herzen der Erde hingegen ist nicht nur ein absolut höllischer Ort, sondern auch der Zustand des ewigen Lebens nach dem Gericht Gottes über alle bösen Geister der Engel und Menschen als Folge ihrer Rebellion gegen Gott, weil sie sich nicht der Souveränität des Schöpfergeistes des Herrn unterworfen haben.
In diesem Zustand des höllischen Lebens im Herzen der Erde gibt es keinen positiven Aspekt, denn die Geister, die an diesem Ort gefangen sind, leben nicht in der Gegenwart Gottes, sondern von Feuer und nur von bösen Geistern oder Dämonen, die sicherlich untereinander böse handeln werden, indem sie sich gegenseitig quälen und sich sogar auf die Seelen der verdammten Menschen stürzen, weil sie nichts anderes zu tun haben.
Diese Geister werden auch in der dunkelsten Finsternis leben, denn wir wissen, dass das Licht der Sonne nicht in das Innere der Erde eindringen kann, ganz zu schweigen von den Qualen, die sie durch das Feuer an diesem Ort erleiden werden.
Die Tatsache, dass sich die Hölle im Herzen der Erde befindet, lässt sich sowohl aus dem Vorhandensein von magmatischem Feuer im Inneren des Planeten Erde als auch aus Zitaten aus der Heiligen Schrift ableiten, die uns dies bestätigen.
Ein solches Zitat ist die folgende Aussage von Jesus:
(Da fragte er sie: «Wie kann man behaupten, der Christus sei der Sohn Davids? Denn David selbst sagt im Buch der Psalmen: Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich mir zur Rechten, bis ich dir deine Feinde als Schemel unter die Füße lege!) Lukas 20:41
In diesem Zitat wendet sich der Herrgott an den Herrn Jesus und sagt ihm, dass er seine Feinde zum Schemel und damit unter seine Füße legen wird, damit sie ihm ewig untertan sind.
Die Feinde Jesu sind all jene, die gerichtet und zur ewigen Verdammnis in der Hölle verurteilt werden. Der Schemel, den der Herr nennt, ist die Erde, in der wir leben, auf die der Herr Jesus seine Füße gesetzt hat, und da Jesus der “Tempel des lebendigen Gottes” ist, als der lebendige Mensch auf Erden und der Sohn Gottes, dann sind seine Füße die Füße Gottes, die auf dieser Erde als seinem Schemel gegangen und gestanden haben.
Eines der Zitate aus der Heiligen Bibel, die uns die Tatsache verdeutlichen, dass die Erde der Schemel für die Füße des Herrn ist, ist die folgende Aussage Gottes gegenüber dem Propheten Jesaja:
(So spricht der Herr: «Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel für meine Füße. Was wäre das für ein Haus, das ihr mir bauen könntet? Was wäre das für ein Ort, der meine Ruhe ist? Dies alles hat meine Hand gemacht und so ist dies alles geworden – Spruch des HERRN.) Jesaja 66:1
Die Bestätigung, dass die Erde der Schemel für die Füße des Herrn ist, hat uns Gott selbst gegeben, indem er sich in Jesus verkörperte, also in seinem Leib lebte und seine Füße auf ihn legte.
Ein weiteres Zitat aus der Heiligen Schrift, das uns bestätigt, dass die Erde der Schemel für Gottes Füße ist, ist die folgende Aussage des Herrn Jesus, und wir wissen, dass in Jesus der wahrhaftige Geist Gottes des Vaters lebt:
(Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: “Du sollst keinen Meineid schwören, und: Du sollst halten, was du dem Herrn geschworen hast.” Ich aber sage euch: Schwört überhaupt nicht, weder beim Himmel, denn er ist Gottes Thron, noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße, noch bei Jerusalem, denn es ist die Stadt des großen Königs!) Matthäus 5:33
Während seiner Predigt als Sohn Gottes tadelte Jesus mehrere Städte dafür, dass sie sich nicht bekehrten, und indem er sich auf die Stadt Kapernaum bezog, machte er uns klar, dass ihr Schicksal die “Unterwelt” sein würde, d. h. der für unsere Augen unsichtbare höllische Ort im Inneren der Erde.
Die Worte von Jesus lauten wie folgt:
(Weh dir, Chorazin! Weh dir, Betsaida! Denn wenn in Tyrus und Sidon die Machttaten geschehen wären, die bei euch geschehen sind – längst schon wären sie in Sack und Asche umgekehrt. Doch Tyrus und Sidon wird es beim Gericht erträglicher ergehen als euch. Und du, Kafarnaum, wirst du etwa bis zum Himmel erhoben werden? Bis zur Unterwelt wirst du hinabsteigen! Wer euch hört, der hört mich, und wer euch ablehnt, der lehnt mich ab; wer aber mich ablehnt, der lehnt den ab, der mich gesandt hat».) Lukas 10:13
Nach den Worten Jesu besteht die Erhebung in den Himmel aus dem positiven Urteil Gottes über diese Stadt, also ihrer Erhöhung und ewigen Erlösung, während die Absenkung in die Hölle aus dem negativen Urteil Gottes über die Stadt und ihrer ewigen Verdammnis an dem höllischen Ort unter ihren Füßen besteht.
Und wir wissen, dass die Erde rundherum an den Himmel grenzt, also muss die Unterwelt zwangsläufig innerhalb der Erde liegen.
Wenn wir die Vision der Apokalypse lesen, die Johannes erhalten hat, können wir uns auf einige Schriftstellen beziehen, die uns auch die Anwesenheit eines Ortes höllischer Qualen im Herzen der Erde vor Augen führen, der auch Abgrund genannt wird und für den Teufel oder Satan, für alle bösen Engel wie ihn und für alle Geister der Menschen bestimmt ist, die von Gott als böse oder verflucht beurteilt werden, wie Gott es uns auch durch seinen Sohn Jesus prophezeit hat. Ein Teil der Offenbarung lautet wie folgt:
(Der fünfte Engel blies seine Posaune. Da sah ich einen Stern, der vom Himmel auf die Erde gefallen war; ihm wurde der Schlüssel zu dem Schacht gegeben, der in den Abgrund führt. Und er öffnete den Schacht des Abgrunds. Da stieg Rauch aus dem Schacht auf, wie aus einem großen Ofen, und Sonne und Luft wurden verfinstert durch den Rauch aus dem Schacht. Aus dem Rauch kamen Heuschrecken über die Erde und ihnen wurde Kraft gegeben, wie sie Skorpione auf der Erde haben. Es wurde ihnen gesagt, sie sollten dem Gras auf der Erde, allen grünen Pflanzen und allen Bäumen keinen Schaden zufügen, sondern nur den Menschen, die das Siegel Gottes nicht auf der Stirn haben. Es wurde ihnen befohlen, die Menschen nicht zu töten, sondern nur zu quälen, fünf Monate lang. Und der Schmerz, den sie zufügen, ist so stark, wie wenn ein Skorpion einen Menschen sticht. In jenen Tagen werden die Menschen den Tod suchen, aber nicht finden; sie werden sterben wollen, aber der Tod wird vor ihnen fliehen.) Offenbarung 9,1
Dieser Teil der apokalyptischen Vision des Johannes lässt uns erkennen, dass kurz vor dem Tag des Gerichts Gottes die bösen Geister, die im Herzen der Erde, dem so genannten Abgrund, leben, freigelassen werden und mit Gottes Erlaubnis herauskommen, um einen Teil der Menschheit zu quälen.
Der Stern, der vom Himmel auf die Erde fiel, sollte ein Engel des Lichts sein, der die Aufgabe hat, die Dämonen aus dem Abgrund zu holen. Der Rauch, der aus dem Abgrund aufsteigt, ist der Rauch Satans und der vielen bösen Geister, die Fra Pio von Pietrelcina bei den Gelegenheiten gesehen hat, als er vom Teufel gequält wurde, und ich bei einigen Gelegenheiten, wobei ich sogar seinen charakteristischen Geruch gerochen habe.
Die Tatsache, dass der Rauch der Dämonen, d.h. der bösen Geister, aus der Erde kommen wird, wird auch dadurch bestätigt, dass sie sich über die Erde ausbreiten, um die Menschen so zu quälen, dass sie sich den Tod wünschen.
Eine weitere Stelle in der Vision der Johannes-Apokalypse, in der der Rauch des Satans erwähnt wird, ist die folgende:
(Dann sah ich: Ein anderer Engel flog hoch am Himmel. Er hatte den Bewohnern der Erde ein ewiges Evangelium zu verkünden, allen Nationen, Stämmen, Sprachen und Völkern. Er rief mit lauter Stimme: «Fürchtet Gott und erweist ihm die Ehre! Denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Betet ihn an, der den Himmel und die Erde, das Meer und die Wasserquellen geschaffen hat!». Ein anderer Engel, ein zweiter, folgte und rief: «Gefallen, gefallen ist Babylon, die Große, die alle Völker betrunken gemacht hat mit dem Zornwein ihrer Hurerei. Ein anderer Engel, ein dritter, folgte ihnen und rief mit lauter Stimme: «Wer das Tier und sein Standbild anbetet und wer das Kennzeichen auf seiner Stirn oder seiner Hand annimmt, der muss den Wein des Zornes Gottes trinken, der unverdünnt im Becher seines Zorns gemischt ist. Und er wird mit Feuer und Schwefel gequält vor den Augen der heiligen Engel und des Lammes. Der Rauch von ihrer Peinigung steigt auf in alle Ewigkeit und alle, die das Tier und sein Standbild anbeten und die seinen Namen als Kennzeichen annehmen, werden bei Tag und Nacht keine Ruhe haben. Hier muss sich die Standhaftigkeit der Heiligen bewähren, die an den Geboten Gottes und an der Treue zu Jesus festhalten.) Offenbarung 14,6
Dieser Teil der Schrift bestätigt das Aufsteigen des Rauchs, der von den Qualen aller bösen Geister am höllischen Ort herrührt.
Dies wird in der Ewigkeit geschehen, denn auch die bösen Geister der Engel und Menschen haben ein unsterbliches Leben, aber eines, das für endlose Qualen bestimmt ist.
Der folgende Teil der Offenbarung bestätigt die Existenz des so genannten Abgrunds, d. h. des Erdinneren, als eines dunklen und sogar höllischen Ortes, an dem die bösen Geister gefangen gehalten werden, damit sie die Menschen auf der Erde nicht mehr in Versuchung führen.
(Dann sah ich einen Engel vom Himmel herabsteigen; auf seiner Hand trug er den Schlüssel zum Abgrund und eine schwere Kette. Er überwältigte den Drachen, die alte Schlange – das ist der Teufel oder der Satan -, und er fesselte ihn für tausend Jahre. Er warf ihn in den Abgrund, verschloss diesen und drückte ein Siegel darauf, damit der Drache die Völker nicht mehr verführen konnte, bis die tausend Jahre vollendet sind. Danach muss er für kurze Zeit freigelassen werden.) Offenbarung 20,1
Der nächste Teil der Offenbarung bestätigt die Präsenz des Höllenfeuers im Herzen der Erde.
Obwohl die zitierte Schriftstelle nicht angibt, wo dieses Feuer ist, wissen wir es selbst.
Das Wichtigste ist, über alle Zitate nachzudenken, an das zu glauben, was wir lesen, und unseren Glauben an das Wort des Herrn und seine Offenbarung für unsere ewige Rettung zu demonstrieren.
(Wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis freigelassen werden. Er wird ausziehen, um die Völker an den vier Ecken der Erde, den Gog und den Magog, zu verführen und sie zusammenzuholen für den Kampf; sie sind so zahlreich wie die Sandkörner am Meer. Sie schwärmten aus über die weite Erde und umzingelten das Lager der Heiligen und Gottes geliebte Stadt. Aber Feuer fiel vom Himmel und verzehrte sie. Und der Teufel, ihr Verführer, wurde in den See von brennendem Schwefel geworfen, wo auch das Tier und der falsche Prophet sind. Tag und Nacht werden sie gequält, in alle Ewigkeit.) Offenbarung 20,7
Zur Existenz der Hölle empfiehlt sich auch die Lektüre des Dokuments “Die Existenz der Hölle und des Teufels!.pdf”.
Der Gesandte Gottes
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